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Für eine Testfahrt wurde die Reynaert Route gewählt,
benannt nach dem Fuchs "Reynaert" aus dem gleichnamigen
Märchen. Die Route beginnt in Hulst. Hier befindet sich neben
den vier Stadttoren auch ein Denkmal von "Reynaert", womit man die
Geschichte in der Skulptur verewigt hat.
Es beginnt, wenn alle Tiere sich für ihre Taten beim
König verantworten müssen. Reynaert der Fuchs ist jedoch
nicht erschienen. Genauso wie dieser moderne Fox, denn während
in den vergangenen Jahren viele kleine Autos eingeführt
wurden, blieb es bei VW verdächtig still. Diese Zeit hat der
Hersteller genutzt, um mit einem schlauen Fox zurückzukommen.
Schlau dank des Äußeren
Im Märchen sendet der König seine Diener, damit sie
Reynaert holen. Stück für Stück gibt ihnen der
schlaue Fuchs, was sie sich am meisten wünschen. Genauso tut
es VW mit dem Fox! So hat VW den Kleinen etwas geräumiger
bemessen als die Konkurrenz. Das macht sich bemerkbar in der
Beinfreiheit im Innenraum, wo der Fox nicht den Eindruck eines
kleinen Autos macht. Sowohl vorne als auch hinten bietet der
Newcomer sehr viel Platz.
Das Design ist dabei so gewählt, dass der Fox kompakt
bleibt aber kein Spielzeug ist. Besser noch: die ganze Verarbeitung
ist auf dem gleichen Niveau wie die großen VWs. Die
Türen werden mit einem soliden "Klatsch!" geschlossen. Nur die
Heckklappe klingt, als ob eine Plätzchendose zugemacht wurde.
Schlau dank des Innenraums
Der Fox hat den ersten Gesandten mit seinem Äußeren
verführt, aber der zweite guckt weiter und hat besonders den
Innenraum im Auge. Aber auch hier ist der Fox der Schlaueste. Ohne
das Auto teuer zu machen, bietet VW alles, was man von einem
modernen Autos erwarten kann.
Die Ausstattung ist einfach, aber preislich gesehen sehr
umfangreich. Das hier gefahrene Auto ist das Basismodell mit der
Basisausstattung. Das bedeutet keine elektrischen Fensterheber,
keine Klimaanlage, kein Radio und keine Servolenkung. Letzteres ist
hinsichtlich des Gewichts des Autos auch gar nicht nötig.
Alles was notwendig ist, ist vorhanden und der Fox ist wo
möglich praktisch ohne teuer zu werden. Das übersetzt
sich in vielen Ablagen, vier Becherhaltern, zwei Flaschenhaltern,
einem eigensinnigen Drehzahlmesser in der Größe einer
Tankanzeige, digitaler Uhr und einem Blinker, der bei einer sanfter
Berührung 3 Mal blinkt. Viele Schalter sind als Tasten
ausgeführt, um ein luxuriöses Gefühl zu erzeugen.
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Schlau dank der Technik
Es gibt noch den dritten Gesandten, der den Fuchs
überzeugen konnte, zum König mitzukommen. Dieser Fox
gebraucht dafür einen 3-Zylinder Motor, der sehr gut
funktioniert. Mit einem Volumen von 1.2 Litern ist dieses Triebwerk
größer als der Durchschnitt in diesem Segment. VW
entschied sich doch für nur 3 anstatt der üblichen 4
Zylinder. Es gibt einen guten Grund dafür. Ein Zylinder
weniger macht das Auto nicht nur billiger in der Konstruktion und
Wartung, sondern der Verbrauch ist auch merklich niedriger.
Ein Nachteil eines 3-Zylinder Motors ist der weniger ruhige Lauf
und die Geräusche. Durch das relativ große Motorvolumen
ist Ersteres kaum merkbar. Ab ungefähr 100 Km/h wird der
charakteristische Wirbel ein mehr geschlossenes Geräusch und
der Fox klingt wie jedes andere Auto.
Auch die Straßenlage ist vollwertiger und erwachsener als
gewöhnlich bei einem Auto wie diesem. Obwohl die
Straßenlage sehr gut ist, wirkt der Fox nicht herausfordernd.
Das Schlussurteil
Angekommen beim König waren auch 100 Kilometer
Reynaert-Route zurückgelegt. Auf der Autobahn, auf
Nebenstraßen und im Stadtverkehr konnte der Fox sich
beweisen. Der Endpunkt ist das fast 500 Jahre alte Rathaus. Dort
musste der Fuchs im Märchen Rechenschaft ablegen, war aber so
schlau, alle Taten als Heldentaten zu erklären.
Autofahrten schlecht für die Umwelt? Mit dem VW Fox sind
5,8 L / 100 Km einfach zu erreichen. Kleine Autos zu eng? Sogar
hinten haben zwei Erwachsene genügend Platz.
Dem König wurde später bewusst, dass der Fuchs
vergessen hatte, seine Nachteile zu nennen. Die
Seitenwindempfindlichkeit und den hohen Preis der diversen Optionen
hat der Fox bequemlichkeitshalber vergessen zu nennen.
Schließlich wird der Fuchs deswegen als "frei" erklärt,
und die Freiheit mit dem Fox ist eigentlich doch so schön!
Fazit
Die Idee, die "Reynaert der Fuchs"-Route zu fahren, ist
entstanden, bevor man den VW Fox für die Testfahrt geholt hat.
Aber die Analogie schien sehr schön zusammenzupassen. Im
Vergleich mit anderen günstigen kleinen Autos ist der VW Fox
immer noch schlauer und damit kann er manchen verführen. Das
Äußere und die Verarbeitung sind ebenfalls besser
ausgefallen. Der 3-Zylinder Motor ist raffiniert, flott und
sparsam. Auch der Preis macht den Fox zu einem echten Wagen des
Volkes (Volkswagen). Reynaert der Fuchs muss dem König
Rechenschaft ablegen. Der VW Fox legt mit Vergnügen
Rechenschaft bei dem Kunden ab, weil er jetzt der König ist.
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