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Der konkurrierende Preis ist u.a. den lieferbaren Motoren zu
verdanken. Das sind ein 2.0 und ein 2.7 Liter Benzinmotor. Für
die Vielfahrer gibt es einen 2.0 Liter Diesel. Der "Sportage" ist
nach Wahl mit All- und Zwei-Rad-Antrieb lieferbar, wobei die letzte
Option den Preis noch kräftig drückt. Für diesen
Test haben wir uns deswegen für eine der billigsten
Ausführungen mit Allantrieb und 2.0 Liter CVVT Motor
entschieden. "CVVT" steht für "Continuous Variable
Valve Timing", also kontinuierlich variabler Ventil - Zeitpunkt.
Komfort
In der Praxis bedeutet das - ein Motor, der auch nach dem
Kaltstart sofort rund läuft und viel Elastizität bietet.
In der Stadt fühlt sich der "Sportage" jedoch weniger zuhause.
Hier zeigt das Auto einen ziemlich "gelassenen" Charakter. Der
"Sportage" bestimmt selbst das Tempo. Mehr oder weniger Gas
bedeutet vor allem mehr oder weniger Motorgeräusche. Das Auto
kommt ohne Probleme mit dem restlichen Verkehr klar, aber ist
bestimmt kein Sprinter.
Außerdem ist der "Sportage" bei hoher Geschwindigkeit oder
bei zügiger Kurvenfahrt spürbar schwer und träge. Im
Grenzbereich der Straßenlage kann das Auto deswegen heftig
auf falsche Steuerbewegungen reagieren. Damit ist die
Straßenlage des "Sportage" nur durchschnittlich für ein
Auto dieses Formats und sicherlich nur auf normalem PKW - Niveau.
Aber der "Sportage" kann unter allen Umständen auf sein super
Bremsen - Set zurückgreifen, die diesen 1.5 Tonnen wiegenden
SUV leicht in Zaum halten.
Vor allem auf der Nebenstraße kann der "Sportage" gut
überzeugen. Bei jeder Geschwindigkeit ist das Auto auffallend
still und die Motordrehzahl bleibt angenehm niedrig. Harten
Seitenwind fühlt man deutlich im Lenkrad (ein großes
Auto, wie dieses ist praktisch automatisch empfindlich für
Seitenwind), aber sonst gibt es kaum extra Nebengeräusche. Der
"Sportage" hält (hohe) Dauergeschwindigkeiten fast mit einer
Leichtigkeit, wo manche PKWs, in dieser Preisklasse, noch 'was
lernen könnten!
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Nur bei Zwischenspurts, besonders beim Überholen auf der
Landstraße, läßt die Motorleistung noch etwas zu
wünschen übrig. Außerdem ist der Verbrauch zu hoch,
weil, trotz seines ruhigen Fahrstils, der versprochene
Kraftstoffverbrauch von 12.5 Liter/100 km nicht gehalten wird.
Robust
Das Testauto ist mit Zwei-Rad-Antrieb ausgestattet. Trotz einer
äußerst günstigen Auswirkung auf den Kaufpreis,
fallen viele Vorteile eines SUV damit flach. Die Geländefahrt
ist nicht mehr möglich und eine extra Sicherheit bei extremen
Wetterumständen wird auch nicht mehr geboten. Die meisten
Käufer erliegen jedoch dem robusten Exterieur, aber das
ändert nichts an der Technik. Für die dazu
gehörenden robusten Fotos wird ein passendes Gebiet
ausgesucht. Dank seiner großen Bodenfreiheit und seiner
großen Reifen konnte auch dieser "Zwei-Rad-Antrieb Sportage"
gute Leistungen auf Felsbrocken erbringen. Das verspricht viel
Gutes für die 4x4 Variante!
Das Äußere eines Geländewagen bedeutet aber
nicht gleichzeitig die Geräumigkeit eines Geländewagen.
Aber auch in diesem Bereich punktet der "Sportage" hoch. Vorne
bietet das Auto viel Bewegungsfreiheit rundum die auffallend
bequemen Sitz. Auch die Rückbank bietet genügend Platz
für Erwachsene. Der Kofferraum ist durchschnittlich, macht
aber einen positiven Eindruck dank seiner großen Anzahl von
Häkchen, Ösen und anderen Hilfsmitteln. Die Rückbank
läßt sich einfach zusammenlegen und der "Sportage"
bietet dann viel Platz für den "aktiven Lebensstil", der in
den Hochglanzbroschüren umworben wird. Außerdem ist der
Kofferraum bequem zugänglich, dank einer großen
Heckklappe, die man in zwei Teilen öffnen kann.
Namen und Rückennummern
In allen Punkten ist der "Sportage" der Konkurrenz gut
gewachsen, aber Kia's stärkster Punkt ist noch immer das
Preisleistungsverhältnis. Obwohl der "Sportage" im Bereich
Straßenlage und Fahreigenschaften nur eine durchschnittliche
Note erzielen kann, ist der erste SUV, der wirklich signifikant
besser fahren kann, entweder doppelt so teuer (BMW X3) oder viel
kleiner (Subaru Forester / Mitsubishi Outlander).
Wenn es um Technik und Leistung geht, machen nur andere
Koreanische Marken ähnliche Angebote. Die diversen
europäischen und japanischen SUV's bieten für diesen
Preis kleinere Motoren und/oder kleinere Autos. Außerdem hat
die hier gefahrene "Executive"- Ausführung eine
günstige Basisausstattung. Wer mit dem Verstand entscheidet,
wird bestimmt diesen neuen Kia wählen: viel für wenig!
Fazit
Kia wiederholt den Erfolg des Sorentos. Mit diesem Auto kam der
"full size SUV" in die Reichweite des großes
Publikums. Außerdem hat Kia mit dem Sorento bewiesen,
daß sie auch im Bereich Zuverlässigkeit und
Wiederverkaufswert gut punkten können. Alle starken Punkte des
Sorento findet man auch beim "Sportage". Es beginnt mit dem
robusten Exterieur, was für die meisten Käufer die
größte Anziehungskraft hat. Dabei bietet der "Sportage",
im Hinblick auf den Preis, großzügig bemessene
Motoren(die leider weniger sparsam sind, als versprochen), eine
komplette Ausstattung und sehr viel Platz. All das scheint eine
Wiederholung bei Kia zu sein, aber warum soll man eine
Erfolgsformel ändern?
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