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Die Ähnlichkeit mit dem vorherigen Cordoba ist sofort klar.
Die Nase hat noch immer eine sprechende Form mit großem
Seat-Logo. Abhängig von dem Lichteinfall findet man jetzt
entweder zwei oder vier Linien in der Motorhaube, die dem Auto eine
viel modernere und windschnittigere Ansicht verleihen.
Außerdem sind dunkle Scheinwerfer hinter hellem Glas
angebracht worden, die mit einem tapferen Blick die Welt anschauen.
Es wundert deswegen nicht, dass die Passanten, die das Auto ruhig
während diversen Foto-Stops angeschaut haben, gaben dann nur
Komplimente. Eine oft gehörte Frage war: ist das ein
italienisches Auto? ". Die Antwort ist: "fast". Seat ist
noch immer Spanisch, obwohl seit einiger Zeit Seat einen
italienischen Designer in Dienst hat. Der Designer hat die
Rückleuchte innen in getrennte, runde Units geteilt Jeder von
denen hat ein heller Rand. Das dritte Bremslicht ist in Form einer
Linie in der Kofferklappe angebracht worden sind. Mitten auf der
Heckklappe ist wieder ein großes Seat-Logo zu finden. Wie bei
jedem Modell des Seats, dienst das Logo auch als ein Griff. Der
Kofferraum ist groß (485 Liter) und dank eines gut
durchgedachten Scharnierungssystems auch optimal zugänglich,
so dass der Platz tatsächlich effektiv benutzt werden kann.
Innenraum
Das Design und die Verarbeitung des Innenraums sind auf einem
höheren Niveau als früher. Es scheint, als ob dieser
Cordoba genauso gemacht worden ist, wie es die Designer beim ersten
Auto tatsächlich beabsichtigt haben. Von den Hintertüren
bis zum Handschuhfach(jetzt geschickt in Fächer geteilte
Klappe) ist das Auto ein Fest der Wiedererkennung für
gegenwärtigen Cordoba-Fahrer. Das echte "Fest" besteht
selbstverständlich aus den vielen Verbesserungen. Das
Armaturenbrett ist straff und modern entworfen, mit einem
großen Bogen über das Armaturenbrett, der in der Mitte
die Instrumente von dem Rest mit dem zweifarbigen Kunststoff
trennt. Zentral auf dem Armaturenbrett gibt es zwei runde
Lüftungsroste, die an der Geschwindigkeitsanzeige eines
traditionellen Sportwagens erinnern. Das restliche Design
verrät direkt die Verbindung mit dem Mutterkonzern Volkswagen.
Das wird, zum Beispiel, deutlich durch die vielen "Gleichteilen",
die gleichen Bestandteile, die alle Autos der Volkswagen-Gruppe teilen.
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Der große Unterschied zwischen Volkswagen und Seat ist
laut des Produzenten, dass der Seat den sportlichen Zweig der
Familie formt. Sportlich bedeutet in diesem Fall auch, dass der
Hersteller großzügig mit dem Standardausstattung ist.
Die hier gefahrene "Signo"-Ausführung (ein Mittelmodel) ist
standard mit unter anderem einer Zentralverriegelung mit
Funkfernbedienung, Bordcomputer, Klimaanlage, elektrischen
Fensterhebern, vorne und hinten, einem Tempomat versehen. Diese
letzte Anlage wird mit dem gleichen Hebel, wie in jedem Volkswagen,
was einen unhandlichen tuimelschakelaartje auf dem stuurhendel der
Blinker bedeutet. Deswegen ist es fast unmöglich Tempomat an
oder aus zu schalten, ohne Richtung anzugeben. Jedoch sehr handlich
ist die Anklopffunktion der Blinker: ein kleines bisschen ist
ausreichend, um dreimal zu blinken. Wer hiermit einmal gefahren
ist, vermisst es dann in einem anderen Auto.
Technik
Der Cordoba ist mit einem 1.4-Liter Benzinmotor, nach Wahl
entweder mit 55 KW oder 74 KW lieferbar. Die Dieselfahrer
können zwischen 1.9-Liter TDi (74 oder 96 KW) oder SDi (47 KW)
wählen. Das Testauto ist mit dem bescheidensten Benzinmotor
ausgestattet, aber arbeitet trotzdem, als ob es minimum einen
1.6-Liter Motor betreffen würde. Der 4-Zylinder hat wenig
Power bei niedrigen Drehungszahl, aber sobald der Anzeiger
über 3000 U/min geht, sind die Leistungen sehr gehörig.
Dieser bescheidenst motorisierte Cordoba ist nie herausfordernd
schnell, sondern kommt gut mit dem Verkehr mit und ist imstande
sich flott einzufädeln oder zu überholen. Außerdem
hat das Triebwerk eine nette Überraschung beim Zwischensprint
von 100 auf 120 Km/h. Bei rund 4.000 U/min kommt plötzlich so
ein sportlicher Klang, dass der Testfahrer dachte, er wäre
durch einen Sportwagen überholt! Selbstverständlich den
bescheidenen Leistungen gegenüber steht auch der bescheidene
Verbrauch. Seat hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 6,4
L/100 Km. Der durchschnittliche Verbrauch während der
Testfahrt - mit proportional viel Autobahn, Nebenstrassen und
Stadtverkehr – stimmte dort bis zu zwei Plätzen hinter
dem Komma überein.
Der Schaltknüppel bekommt ein Kompliment für besonders
leichtes Schalten, ohne dass das Gefühl mit dem Motor verloren
geht. Die Lenkung ist auch besonders leicht, vor allem auf
niedrigen Geschwindigkeiten so leicht, dass die Kommunikation
jedoch unter leidet. Das bringt zum Beispiel das Risiko mit, dass
der Fahrer die Räder dreht, ohne zu fahren, mit hoher
Reifenabnutzung als Folge. Die Straßenlage und die Bremsen
stimmen sehr gut mit den anderen Kapazitäten des Autos
überein. Hohe Kurvengeschwindigkeiten sind möglich, aber
wieder lässt sich das Auto nicht herausfordern. Es ist jedoch
gut zu wissen, dass die Extrakapazität die dort ist,
könnte je nötig sein. Präzise, genauso wie der Rest
des Autos.
Fazit
Seat kennt die Zielgruppe des Cordoba gut und bringt mit diesem
kompakten Sedan deswegen einen sehr guten Allrounder. Das Auto ist
zwar nie sensationell, aber bekommt in allen Punkten ein gutes
"ausreichend". Im Vergleich mit einem Volkswagen bietet Seat mehr
Luxus für weniger Geld; im Vergleich mit dem Seat Ibiza bietet
der Cordoba etwas mehr Kofferraum. Also, wenn es ein bisschen mehr
Seat sein muss, dann wird es Cordoba sein.
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